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Vom Wettbewerbsentwurf zur Entwurfsplanung - Planung kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert

Der Flachbau wird in Richtung Ettlinger Tor verlängert, um eine noch prägnantere Adressbildung zu schaffen.

Zusätzlich zu den bereits vorhandenen unterschiedlichen Nutzungen werden Räumlichkeiten für die Verwaltungsschule des Gemeindetags Baden-Württemberg errichtet. Der Gemeindetag Baden-Württemberg wird hier sogar selbst zum Bauherren. Des Weiteren wird die Kindertagesstätte, im Wettbewerbsentwurf noch als eigenständiges Gebäude in der „Grünen Mitte“ konzipiert, mit einem eigenen Außenbereich im vierten Obergeschoss in den Flachbau zum Ettlinger Tor an der Seite zur Grünen Mitte integriert.

Der Grünraum zwischen der neuen Bebauung des Areals und den bestehenden Wohnhäusern entlang der Beiertheimer Allee wird somit in seiner Funktion als Begegnungsort gestärkt. Die „Grüne Mitte“ verbessert durch intensive Bepflanzung nicht nur das Mikroklima, sondern bietet für die Menschen im Quartier einen ökologischen Mehrwert. Diese wird sowohl den Nutzern des neuen Gebäudes als auch der unmittelbaren Nachbarschaft und darüber hinaus der gesamten Öffentlichkeit zugänglich ist. Nach Fertigstellung des KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrums werden am Standort mehr Bäume vorhanden sein als zum jetzigen Zeitpunkt. Durch die Dachbegrünung wird die Artenvielfalt und Biodiversität im Quartier zusätzlich gestärkt.

In der anschließenden Planungsphase (Leistungsphase 3) erfolgte eine stetige Weiterentwicklung und Optimierung des Entwurfs. Es wurden umzusetzende Festlegungen beschlossen, wie beispielsweise die Ausführung einer Dreifachverglasung im Zusammenhang mit der Doppelfassade des Hochhauses, die Konkretisierung des Gesamtenergiekonzeptes mit einer energetischen Aktivierung des Sprinklertanks und einer Grundwassernutzung zur Optimierung der Kälteerzeugung, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie die Ausführung einer Holz-Hybrid-Konstruktion für den Flachbau und das Hochhaus.

Mit einer Höhe von rund 90 Metern wird das Hochhaus eines der höchsten Gebäude seiner Art sein und einen innovativen Beitrag im Bereich der Holz-Hybrid-Bauweise leisten. Das Projekt wird dabei im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) sowie Holz Innovativ Programm (HIP) durch die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg gefördert.

Modell Neubau Landratsamt Karlsruhe

Wettbewerbsentwurf