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Holz-Hybrid-Bauweise bringt Vorteile für Ökosystem und Bauzeit

Vor diesem Hintergrund soll auch das KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrum ein wegweisendes Signal für Nachhaltigkeit senden. Der Entwurf in seiner Holz-Hybrid-Bauweise ist damit ein Vorbild für künftige Bauten dieser Art. 

Besonders nachhaltig ist er vor allem, da durch den Ersatz herkömmlicher Baustoffe wie Beton durch Holz schon beim Bau knapp 15.000 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden können.

Bei dieser Bauweise wird auch die Anwohnerschaft durch eine deutlich verringerte Bauzeit weniger belastet als bei gewöhnlichem Vorgehen: Der hohe Vorfertigungsgrad der Holzelemente reduziert die Dauer der Rohbauphase erheblich. Gleichzeitig wurde schon bei der Planung darauf geachtet, dass das Gebäude in ferner Zukunft auch wieder einfach zurückgebaut werden könnte. Es wurde bereits an eine möglichst hohe Weiterverwendung und Wiederverwertbarkeit der eingesetzten Baustoffe und -elemente gedacht. So wurden und werden auch beim jetzigen Abbruch des bestehenden Gebäudekomplexes alle Materialien sortiert, getrennt und entprechend entsorgt oder recycelt.

Eingebettet ist das künftige Hochhaus in eine zusammenhängende Grünfläche, die „Grüne Mitte“. Das Areal mit integrierter Kindertagesstätte, der Bäckerei »Laib und Leben« sowie Multifunktionsflächen für die Nutzer schafft auch Begegnungsflächen im Quartier. Die Grünfläche wird ausgebaut und die zusätzliche Fassaden- und Dachbegrünung setzt einen weiteren wichtigen Akzent zur Anpassung an den Klimawandel. Mit der Gestaltung des Areals wird der Landkreis auch seiner Verantwortung als Bauherr gerecht, beispielsweise für das Quartier, die Artenvielfalt und Biodiversität. Die insgesamt versiegelte Fläche wird sich bei einer gleichzeitig erhöhten Gesamt-Nutzfläche verringern.