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Hoch hinaus: Start in den Herbst mit bedeutenden Schritten

Die Baugrube, umrandet vom Flachbau des KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrums ist verschwunden. Inzwischen ist von oben kaum mehr zu erkennen, wo einst der eine Gebäudeteil endete und der andere begann. Das Hochhaus von KARLA nimmt Gestalt an. Es wächst sichtbar nach oben und schon bald überragt es den Flachbau um mehrere Stockwerke. 90 Meter und 23 Obergeschosse sind insgesamt das Ziel.

Besonders auffällig wird die Umhausung aus aus Gerüst und Plane sein, die dem Rohbau voranwächst. Diese sorgt nicht nur für mehr Sicherheit bei den Arbeiten, sondern verhindern auch, dass Wind durch die offenen Geschosse bläst oder Gegenstände hereinwehen. Durch die Ummantelung werden auch Lärm- und Staubentwicklung verringert. Nach und nach sind die Holzstützen erkennbar, welche auch im Hochhaus einen elementaren Teil der Konstruktion ausmachen.

Während das Hochhaus im Rohbau wächst, nimmt der Flachbau im Innenausbau Form an. Von außen sichtbar schließt sich die Fassade rundherum, Fenster werden eingebaut und das Gebäude zeigt seinen architektonischen Charakter. Im Innenraum steht mittlerweile die zentrale Treppe des Hauptfoyers. Eine Stahlkonstruktion, die mit einem Kran eingehoben werden musste. 

Zudem arbeiten unterschiedliche Gewerke daran, die technischen Anlagen und den Innenausbau zu finalisieren: dazu gehören zum Beispiel Elektrik, Sanitär, weitere Arbeiten an der Treppe oder Haustechnik, Trockenbauer, Fliesenleger, Türen und Feuerwehrtechnik.

Mitte Oktober erreicht dieser Übergang vom Rohbau zum Innenausbau auch einen offiziellen Meilenstein: Dann feiert der Landkreis Karlsruhe Richtfest für den Flachbau von Karla. Ermöglicht haben das vor allem die Fachfirmen, die sechs Tage die Woche an der Fertigstellung des Gebäudes arbeiten. Zeitweise sind bis zu 250 Arbeiter an verschiedenen Abschnitten parallel eingesetzt. Mit dem straffen Zeitmanagement reduziert der Landkreis Karlsruhe die Bauzeit und damit die Belastung für die Anwohnerschaft. Der Einzug erster Nutzer ist für Sommer 2027 terminiert. Dann ist auch das Hochhaus in den Innenausbau übergegangen, sodass dem Ziel der Fertigstellung 2028 nach aktuellem Kosten- und Zeitplan nichts im Weg steht.