Inhalt

Rückbau erfolgreich abgeschlossen - Der Lückenschluss kann starten

Nachdem der Langbau und das Kasino des alten Landratsamt-Komplexes bereits von Anfang 2022 bis Anfang 2024 zurückgebaut wurden, erreichte das Neubauvorhaben mit der Beseitigung der letzten Kammerfundamente des ehemaligen Hochhauses einen weiteren Meilenstein: Damit ist der vollständige Rückbau des Dienstgebäudes auf dem Areal des Landratsamts Karlsruhe abgeschlossen. Von nun drehen sich die Arbeiten nur noch um den Neubau des KARLA Verwaltungs- und Bildungszentrums.

Arbeiten in der Baugrube des ehemaligen Hochhauses

Parallel zum Rückbau des Hochhauses starteten vorbereitende Maßnahmen für den Neubau. Der umliegende Flachbau wächst bereits in die Höhe, der Rohbau der Untergeschosse ist fertiggestellt und die Holzarbeiten haben begonnen. Für das neu entstehende Hochhaus wurden die Spundwände sowie Rückverankerungen zu Beginn des Jahres eingebracht, anschließend wurde das Grundwasser mit Hilfe einer Weichgelsohle abgesenkt. Nun erfolgte im letzten Schritt der weitere Aushub der Baugrube. Im Baufeld für das künftige Hochhaus wird mit dem Rohbau der Untergeschosse gestartet. Damit wird die Lücke zwischen den beiden Baufeldern hin zum künftigen Flachbau geschlossen.

Verwertung der Materialien und ressourcenschonendes Bauen

Ein zentrales Anliegen des Projekts ist der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen. Bereits beim Rückbau wurde großen Wert auf die sortenreine Trennung und Weiterverwendung der Materialien gelegt. Die beim Abbruch frei gewordenen Materialien wurden sortiert, getrennt und fachgerecht entsorgt oder recycelt. Die Weiterverwendung findet sich beispielsweise im Verfüllmaterial oder im Straßenbau. Außerdem wurden vor den Rückbauarbeiten der einzelnen Gebäudeteile als Bestandteil des zirkulären Bauens Bauteile gesichert, um später wieder- oder weiterverwendet zu werden. Der Neubau selbst wird in innovativer Holz-Hybrid-Bauweise errichtet – ein zukunftsweisendes Konzept, das nicht nur CO₂-Emissionen reduziert, sondern auch als Vorbild für nachhaltiges Bauen im öffentlichen Sektor dient.

Bauliche Nähe zur Nachbarschaft

Insbesondere der zurückliegende Rückbau des ehemaligen Gebäudekomplexes war mit zwar für die Arbeiten nicht ungewöhnlichen, aber doch hohen Lärmbelastungen verbunden. Diese kamen zum Teil unmittelbar bei den Anwohnerinnen und Anwohnern in direkter Nachbarschaft an. Trotz vieler Bemühungen zur Minimierung der Auswirkungen blieben Beeinträchtigungen in den angrenzenden Wohngebäuden nicht aus. Für die entgegengebrachten Hinweise bedanken wir uns. Das gute Miteinander ist uns stets ein Anliegen. Denn die räumliche Nähe zur Baustelle fordert gerade in intensiven Bauphasen viel Geduld und Bereitschaft von den Nachbarn. Auch wenn sich die Arbeiten alle im rechtlich vorgegebenen Rahmen bewegen, ist es nicht selbstverständlich, Auswirkungen wie Lärm und Erschütterungen auch im privaten Lebensbereich über längere Zeit zu tolerieren, vor allem wenn sich Anwohnerinnen und Anwohner beispielsweise in fordernden Lebensumständen befinden. Wir werden Ihre Hinweise auch weiterhin aufnehmen und bedanken uns für den gegenseitigen Respekt.